Willkommen

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Unsere Ohren ermöglichen uns nicht nur das Hören. Sie sind ein wesentlicher Teil des Gesichts. Fehlbildungen und Defekte des äußeren und mittleren Ohres fallen darum häufig sofort ins Auge. Zusätzlich kann auch das Hörvermögen hochgradig beeinträchtigt sein. Zum Glück sind solche Fehlbildungen sehr selten. Denn die Rekonstruktion der Ohrmuschel und die Wiederherstellung des Hörvermögens gelten als äußerst anspruchsvoll.

Auf diesen Seiten können Sie sich über die verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten informieren und erfahren mehr über mich und meine Arbeit.

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Bildergalerie

Sehen Sie anhand von Beispielen, inwieweit sich die natürliche Ästhetik des Ohres durch unterschiedliche Methoden wiederherstellen lässt. So erhalten Sie einen spannenden Einblick in meine Arbeit.

Mikrotie & Atresie

Sichtbare Fehlbildungen der Ohrmuschel werden unter dem Begriff „Mikrotie“ zusammengefasst. Dabei können Teile des Ohres oder die ganze Ohrmuschel betroffen sein. Der Begriff „Atresie“ bezeichnet Fehlbildungen des Gehörganges und des Mittelohres. Der Gehörgang kann verengt oder vollständig verschlossen sein. Dadurch gelangen Schall, Sprache und Musik eventuell nicht bis zum Innenohr – das Hören ist beeinträchtigt.

Lucie

Patientengeschichten

„Ich wurde ohne Ohrmuscheln und mit geschlossenen Gehörgängen geboren. Heute, zwei Jahre nach den Operationen, habe ich das Gefühl normal zu sein. Ich spiele Handball und gehe auf eine normale Schule. Danke!“

Hörrehabilitation

Bei Kindern mit beeinträchtigtem Hörvermögen muss frühzeitig gehandelt werden, um dieses wiederherzustellen. Ab dem 2. bis 4. Lebensjahr ist eine sogenannte Hörrehabilitation möglich. Dazu gibt es eine Vielzahl an technischen Hörhilfen, zum Beispiel Knochenleitungshörgeräte, die an einem Stirnband getragen werden, und aktive Mittelohrimplantate. „Aktiv“ bedeutet, dass das Implantat z.B. per Batterie mit Strom versorgt wird. Auch die Rekonstruktion des Gehörganges ist in bestimmten Fällen möglich.

Ohrrekonstruktion

Entscheidet sich eine Patientin oder ein Patient persönlich für eine plastische Ohrmuschelrekonstruktion, gibt es drei verschiedene Methoden, diese durchzuführen: Die Ohrmuschel kann aus körpereigenem Rippenknorpel rekonstruiert werden. Als Alternative zum Rippenknorpel kann ein spezielles Kunststoffgerüst aus Polyethylen verwendet werden. Des Weiteren stehen künstliche Ohrmuscheln, sogenannte Epithesen, aus Silikon zur Verfügung.

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Dr. med. Henning Frenzel

Ich bin Facharzt für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde sowie plastische Operationen. Dank meiner Doppelausbildung kann ich bei der Behandlung von Patientinnen und Patienten die funktionelle und die plastische Wiederherstellung von Hören und äußerem Ohr miteinander verbinden.